Mittwoch, 21. Februar 2018

Wiedersehen mit guten Freunden

Wir sind also wieder in Thailand. Doch wird unser zweiter Aufenthalt völlig anders, denn diesmal erkunden wir zu viert den Süden mit seinen traumhaften Stränden und Inseln und mehr. Vor allem reisen wir in dieses Land um uns mit unseren lieben Freunden Steffi und Philipp zu treffen, die hier ihren Urlaub zusammen mit uns verbringen werden. Auf diese Zeit freuen wir uns alle vier schon lange, denn Philipp und Steffi vermissen die Sonne und sommerliche Temperaturen mindestens so sehr, wie wir die zwei.

Nach der Landung verbrachten wir noch zwei Nächte in unmittelbarer Nähe des Flughafens von Phuket, denn die beiden anderen landen hier erst wenige Tage nach uns. In der Zwischenzeit gewöhnen wir uns schon mal an die heißen Strandtage, die uns bevorstehen. Direkt am Flughafen ist auch ein gar nicht unattraktiver Strand, von dem aus man das Starten der Flieger im Minutentakt beobachten kann. Mit einem netten deutschen Pärchen, Karo und Stefan, die wir dort kennen gelernt haben haben, ging es für das Abendessen zum nahen Markt mit all den leckeren Sachen, die wir an Thailand so lieben.



Juhu! Philipp und Steffi sind gelandet! Wir treffen uns am Naithon Beach wo wir die ersten gemeinsamen Tage am Strand verbringen. Das Meer ist herrlich, der Strand nicht so sehr überlaufen und es ist ein wunderbarer Ort um sich von den Strapazen der langen Anreise aus Deutschland zu erholen und sich an die Zeitzone und das Klima zu gewöhnen. Neben einigen Deutschen ist der Strand vor allem bei russischen Touristen beliebt. Wir haben sehr viel Spaß beim Plantschen, Schwimmen, Sandburg-bauen und mit gutem Essen oder einem Bier zu quatschen und faul zu sein. Unser gefühltes Alter schwankt zwischen 8 und 16 Jahren - wir haben einfach nochmal Sommerferien wie früher. Es ist eine wirklich herrliche Zeit zusammen.

Zunächst ist es sehr heiß und das Wasser ist klar, so dass man bis auf den Grund sehen kann. Abends gibt es einen heftigen Wolkenbruch und am nächsten Tag ist das Meer viel weniger salzig, dafür aber voll mit Schwebeteilchen, die vom Regen ins Meer gespült wurden und das Wasser eintrüben. Für alle, die nicht mit Blog-Schreiben beschäftigt sind, gibt es noch eine Thai-Massage. Später geht es mit dem Taxi weiter nach Krabi, denn jetzt wo wir zu viert reisen kann man sich die Kosten für den Transport teilen und wir nehmen nicht wie sonst den langsamen Bus. Für die Weltreisenden also geradezu luxuriös, die beiden Urlauber haben natürlich auch etwas Luxus verdient und es wäre Schade einen ganzen kostbaren Urlaubstag nur mit herum fahren zu verbringen.  












Samstag, 17. Februar 2018

Von Hanoi nach Phuket

In den 29 Tagen in Vietnam haben wir etwa 1700 € ausgegeben und liegen damit unter unserem durchschnittlichen Weltreise-Tagesbudget. Unsere Anreise aus dem Nachbarland Kambodscha war denkbar günstig und fällt bei dem oben genannten Betrag praktisch gar nicht ins Gewicht. Auch die Unterkünfte sind in Vietnam sehr günstig. Wir waren mit den meisten Privatunterkünften, homestay genannt, sehr zufrieden. Bei einem Preis von 10 bis 15 € pro Nacht, oft inklusive Frühstück kann man nicht meckern. Das Essen in Vietnam hat uns leider nicht so zugesagt. Zwar gibt es als vegetarische Alternative zu Fleisch und Fisch vielerorts Tofu, doch sind die meisten Gerichte eher fad oder gesüßt. Uns fehlt der Pepp der thailändischen Küche. Man kann mit Soja-Soße nachwürzen, aber das ist auf Dauer auch nicht so abwechslungsreich. Gedämpfter Reis mit Gemüse kostet nur 2 €, eine Nudelsuppe sogar weniger. Der größte Einzelposten unserer Reisekasse in Vietnam war mit etwa 520 € für uns zwei die Höhlentour bei Phong Nha.

Kurz vor unserem Abflug Richtung Sonne und Strand in Thailand machten wir noch Station in Hanoi, der Hauptstadt Vietnams. Was uns als erstes aufgefallen ist, das ist die schlechte Sicht und Luftqualität in der Stadt. Die Luft wird im Air Quality Index je nach Tag und Uhrzeit mit ungesund bis sehr ungesund bewertet. (Luftqualität in Hanoi) Ansonsten ist uns in Auge gesprungen, wie jeder mit den Vorbereitungen für das Neujahrsfest beschäftigt war und die meisten Geschäfte und Lokale bereits verriegelt und verrammelt wurden. Die Bevölkerung bricht in Hektik aus, wie wir sie aus der Vorweihnachtszeit in Deutschland kennen und in den noch offenen Geschäften können sich lange Schlangen bilden. Schließlich, so haben wir erfahren, werden die Straßen aber wie leergefegt sein, denn alle fahren aufs Land zu ihrer Familie oder verschanzen sich in ihren Wohnhäusern um zu feiern.




Wie verbrachten unsere Zeit in Hanoi damit im großen Shopping-Center des Lotte-towers zu bummeln. Für Anna gab es zum Beispiel neue Schuhe, für Max Blauschimmelkäse. Nur einen Block entfernt ist eine Autowäscherei, die sich Abends in ein Straßenrestaurant mit ausgezeichnetem und spottbilligem Sushi verwandelt. (Link zur Karte) Ansonsten haben wir uns ausgeruht, denn wir waren zu geizig um uns einen bequemen Flug nach Thailand zu gönnen und waren somit eine ganze Nacht in Flugzeugen und am Flughafen, bis wir in Phuket im Süden Thailands angekommen sind.